Wir sind eine Gemeinschaft ganz unterschiedlicher Menschen, die gemeinsam Gemüse anbauen. Das Solidarische daran? Als Mitglied bezahlst Du einen festen, monatlichen Beitrag. Es gibt eine Empfehlung zur Höhe, am Ende entscheidet jede:r selbst, wie viel sie und er übernehmen kann. Wer Kapazität und Lust hat, gibt außerdem Ideen, Arbeitskraft und Zeit für die vielen kleinen Arbeiten hinzu, die die Allerlei erblühen lassen.
Unser Warum.
Wie funktioniert solidarische Landwirtschaft?
Was passiert mit meinem Beitrag?
Mit unseren gemeinschaftlichen Ressourcen können wir eine Saison lang sicherstellen, faire Löhne für ein professionelles Gärtner:innenteam, die Pacht für unser Land und das nötige Material für eine funktionierende, nachhaltige Landwirtschaft zu bezahlen. Es gibt immer etwas zu tun, aber Du bist niemals verpflichtet, mitzuhelfen. Ehrlich: Du wirst nicht schief angeschaut, wenn Du einfach als Mitglied dabei bist und Gemüse abnimmst.
Warum ist das gut?
Wir alle sind aus unterschiedlichen Gründen dabei.
Weil wir uns gerne um ein Stück Land kümmern wollen, das seit Generationen als Gärtnerei in der Stadt genutzt wurde.
Weil unglaublich ist, wie laut eine Karotte direkt vom Acker knackt.
Weil wir im Widerstand zur kommerziellen Nahrungsmittelindustrie sein wollen, die Erde und Mensch für Profite ausbeutet.
Weil es gesund und nachhaltig ist, im Einklang mit den Jahreszeiten zu essen.
Weil es sich befreiend anfühlt, Nahrungsmittel in der Hand zu halten, die frei von Pestiziden sind und einen verschwindend kleinen CO2-Fußabdruck haben.
Weil Du nie wieder eine Supermarkttomate kaufen wollen wirst, wenn Du zum ersten Mal eine geschmeckt hast, die Zeit zum Reifen hatte.
Weil es Freude macht, gemeinsam zu ackern und etwas gedeihen zu sehen.
Weil wir eine bunte, lebendige Gruppe sind, mit der Spaß macht, etwas zu gestalten.
Weil Du einfach kurz vorbeiradeln kannst, wenn Du was mit den Händen tun magst.
Was gibt es zu Essen?
Jedes Jahr entscheiden wir gemeinsam, welche Kulturen wir anbauen wollen und können. Du kannst als Mitglied Einfluss darauf nehmen. Dann bestimmen die Jahreszeiten, was auf den Tisch kommt. Im Winter gibt es Phasen, in denen nur noch wenig wächst. Dann bedienen wir uns zusätzlich aus unserem Lager und holen nur noch alle zwei Wochen Gemüse ab. Wenn alles aufgebraucht ist und noch nichts neues wächst, gibt es manchmal eine Pause.
Unsere Beiträge bezahlen wir jeden Monat, damit die Gärtnerei am Leben bleibt. Im Sommer dann gibt es ein Feuerwerk an Gemüse in unvergleichlicher Qualität. Wir nehmen volle Erntekörbe mit nach Hause, manchmal befinden sich darin sogar Überraschungen wie Obst von einer befreundeten Kooperative, Kräuter oder Wildblumensträuße.
Werde Teil der Allerlei und gestalte mit uns eine Landwirtschaft, die gut ist — für Dich, für die Erde, für Leipzig.
Wir sind eine offene Gruppe und freuen uns über jede Nachricht. Schreib uns einfach.
